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Das Projekt ‚Mama / Papa hat Krebs’

Bild: glückliche Kinder

Unser Förderverein 'Mama/Papa hat Krebs' e.V. wurde im April 2010 mit dem Vereinszweck gegründet das Projekt 'Mama/Papa hat Krebs' der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Beratungsstelle Kaiserslautern, zu unterstützen.

Im April 2009 hat die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. das Projekt 'Mama/Papa hat Krebs' ins Leben gerufen, das sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet, deren Leben durch die Krebsdiagnose eines Elternteils aus den Fugen geraten ist. Im ersten Jahr konnten durch das Projekt 'Mama / Papa hat Krebs' fast 40 Familien betreut werden und die Krebsberatungsstelle Kaiserslautern erhält ständig neue Anfragen. Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den benötigten finanziellen Rahmen zu schaffen, um den betroffenen Familien die Hilfe zukommen zu lassen, die sie in dieser schwierigen Lage so dringend benötigen.

Weitere Informationen zur Gründung des Fördervereins 'Mama/Papa hat Krebs' e.V.finden Sie in unsererem Menü in der Rubrik Warum?.

Die Angebote durch das Projekt ‚Mama / Papa hat Krebs’

  • Sprechstunde für Eltern

Eltern und anderen Bezugspersonen der Kinder wird hier einmal die Möglichkeit gegeben, eine Beratung in Anspruch zu nehmen, wie sie mit ihren Kindern am besten über die Krebserkrankung sprechen können. Außerdem können allgemeine Erziehungsfragen besprochen werden, so dass die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz  auch in dieser belastenden Situation gestärkt werden. Bei Bedarf können auch Familiengespräche geführt werden.

  • Sprechstunden für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche an Krebs erkrankter Eltern können (nach einem Vorgespräch mit den Eltern) selbständig diese Sprechstunden für sich in Anspruch nehmen. So haben sie die Möglichkeit ebenfalls über ihre Probleme zu sprechen und neue Lösungsideen zu entwickeln.

  • Auszeit mit dem großen Freund/Freundin

Martin Amedick, Kapitän vom 1.FCK hat sich als Erster bereit erklärt, mit einzelnen Kindern/Jugendlichen oder einer Gruppe schöne Dinge zu unternehmen und so Auszeiten vom belastenden Alltag zu ermöglichen. Damit können die Kinder krebskranker Eltern eine unbeschwerte Zeit in einer ansonsten für sie sehr belastenden familiären Situation erleben. Außerdem kann sich allmählich ein Vertrauensverhältnis entwickeln, in dem auch Sorgen besprochen werden können.


Durch Anklicken öffnet sich das Bild von Martin Amedick, Kapitän des 1.FCK und 2. Vorsitzender
des Fördervereins 'Mama/Papa hat Krebs' e.V., in einer vergrößerten Darstellung.

  • Erlebnispädagogische Gruppenangebote

Da der Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, häufig erleichternd ist, sollen entsprechende Gruppen angeboten werden. Da es meist einfacher ist, gemeinsam etwas zu tun als darüber zu reden, wird in diesen Gruppen nach dem erlebnispädagogischen Ansatz vorgegangen.

Außerdem können so die Kinder und Jugendlichen  vielleicht bisher ganz unbekannte Stärken erfahren in einer familiären Situation, in der sie sich eher ausgeliefert und handlungsunfähig fühlen. Gedacht ist zum Beispiel an eine Klettergruppe oder eine Reitgruppe. Um diese Angebote zu verwirklichen zu können müssen entsprechende Sponsoren und Spender gefunden werden.

  • Vernetzung mit weiteren regionalen Einrichtungen

Damit die psychosoziale Betreuung der Familien möglichst optimal verläuft, soll ein regionales Netzwerk mit kurzen Wegen zu weiteren Beratungsstellen und Therapeuten geschaffen werden.

  • Fachliche Kompetenzen in der Beratungsstellen

Durch das multidisziplinäre Team in der Beratungsstelle (Psychologin mit psychoonkologischer Zusatzausbildung, Sozialpädagoginnen, Pädagogin mit systemischer Therapieausbildung) können die Sprechstunden für Eltern, Kinder und Jugendliche abgedeckt werden. Bei zusätzlichem Beratungsbedarf und therapeutischen Interventionen werden weitere Fachleute und Beratungsstellen mit einbezogen. Für die erlebnispädagogischen Angebote werden entsprechende Anbieter gesucht.

  • Wissentschaftliche Begleitung

Zudem soll das Projekt wissenschaftlich begleitet werden, um eine Optimierung des Konzeptes erreichen zu können.