Erlebnispädagogische Alpaka-Wanderung im Pfälzer Wald

Erlebnispädagogische Alpaka-WanderungAn einem wunderschönen sonnigen Samstag im Oktober ging es für die Kinder und Familien im Projekt „Mama/Papa hat Krebs“ zur Hornesselwiese nach Elmstein im Herzen des Pfälzer Waldes.

Knapp 20 Familien mit etwa 50 Erwachsenen und Kindern genossen mit unseren psychoonkologischen Beratern und Betreeuern einen schönen gemeinsamen Familiennachmittag. Mit von der Partie waren 16 Alpakas und Eseln.

Für jede Familie wurde je eins der Tiere zugeteilt und persönlich vorgestellt. Dann erfolgte eine ausführliche Einweisung in die Verhaltensweisen, Charakterzüge der Alpakas und das gemeinsame Führen und Erleben dieser.

Die Alpakas sind zwar neugierige Tiere, dem Menschen gegenüber aber trotzdem zurückhaltend und bewahren deshalb eine respektvolle Distanz. Manche der Kinder, und Erwachsenen, die am Anfang eher ängstlich waren, entwickelten sehr schnell ein Vertrauen zu diesen sanften, liebevollen und gutmütigen Tieren.


Als die führende Person mit dem Alpaka auf Augenhöhe ging und der Kontakt zwischen Mensch und Alpaka hergestellt war, begann das Alpaka zu summen. Diese Sprache der Alpakas klingt ruhig, zufrieden, führt zu einer Entspannung bei der führenden Person, festigt die Beziehung/ den Kontakt zwischen dem Mensch und dem Tier und diese durch die Alpakas übertragene Ruhe hilft dem Menschen sich zu erden.
Die Kinder und Familien genossen die ca. 3-stündige Erlebnistour, sowie die gemeinsame Picknick-Pause, bei der auch die Alpakas frei laufend auf der Wiese ihre Mahlzeit genossen. Die Ruhe, Umgänglichkeit und das freundliche Wesen der Alpakas konnten die Menschen sehr berühren und wirkte sehr beruhigend und ausgleichend.

Man merkte, dass diese Tiere im sozialen Kontext einen positiven Einfluss darauf haben können, wie sich nonverbale sowie verbale Kommunikation und Interaktion zwischen den anwesenden Menschen gestaltet.

Diese Erfahrung stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl, gibt Kraft für den Alltag und fördert das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Im Anschluss fand ein gemeinsames Abendessen, Beisammensein und aktiver Austausch aller vor Ort statt. Alle, Eltern wie Kinder, genossen die gemeinsam verbrachte Zeit.

Diese erlebnispädagogischen Auszeiten von Sorgen, Nöten und dem Alltag sind für die gesamte Familie von enormer Bedeutung.

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